Das porta^3 Festival begeistert!

4 Sep
Gregor Meyle

Gregor Meyle begeistert die Fans mit seinem Auftritt vor der Porta Nigra

 

von Raphael Zingen

Die Künstler oder die einzigartige Atmosphäre – es ist eigentlich nicht möglich zu sagen, was beim porta3 Festival, das vom 19-21. Juni vor dem namensgebenden Stadttor stattfand, mehr begeisterte. Über drei Tage konnten die Besucher nicht nur gute Musik sondern auch perfektes Open-Air-Wetter genießen. 

Open Air Konzerte vor der Porta Nigra – eigentlich nichts Besonderes, sollte man meinen. Jedes Jahr wird pünktlich zum Altstadtfest eine Bühne vor der Porta Nigra aufgebaut, auf der viele Künstler das Trierer Publikum immer wieder von neuem zu begeistern wissen. Doch am vorletzten Juniwochenende verzauberten die Organisatoren des porta3 Festivals den Platz  der Porta Nigra in einer noch ungekannten Weise.

Jedem Besucher des porta3 Festivals fiel als erstes die neue Bühne in die Augen. Anstatt die Porta Nigra wie es früher bei dem Altstadtfest üblich zu Teilen mit einem schwarzen Kasten zu verdecken, wurde für das porta3 Festival eine Bühne mit durchsichtiger Dachkonstruktion aufgebaut. Durch die neue Konstruktion wurde das alte Stadttor nicht nur komplett sichtbar gemach, sondern auch in die spektakuläre Lichtshow, die alle Konzerte stimmungsvoll untermalte, integriert werden. Die Voraussetzung für drei unvergessliche Abende war schon geschaffen, bevor die ersten Künstler die Bühne überhaupt betraten.

Die Künstler, die vor der Porta Nigra auftraten, wussten das Publikum in ihren Bann zu ziehen.  Mit dem Gentleman, den Frankfurter Symphonikern und Gregor Meyle bot jeder Abend ein individuelles Erlebnis für alle Altersklassen.

Insgesamt 4500 Besucher wollten sich die Konzerte vor der Porta Nigra nicht entgehen lassen. Auch die Abendkasse wurde von Kurzentschlossenen häufig frequentiert, die sich spontan für einen Besuch des Festivals entschieden.

Für die Veranstalter war das porta3 Festival aber nicht nur wegen der guten Verkaufszahlen ein großer Erfolg. Paula Giersch von der Trier Tourismus und Marketing GmbH, die zusammen mit der Popp Concerts GmbH hauptverantwortlich für die Veranstaltung zeichnete, freut sich vor allem darüber, dass die Veranstaltung vollkommen friedlich und ohne besondere Zwischenfälle ablief.

Auch für die Künstler, die vor der Porta Nigra spielten, waren die Abende vor dem römischen Stadttor etwas Besonderes. Gregor Meyle, der am Sonntag das Abschlusskonzert vor der Porta Nigra spielte, stand uns für einige Fragen zur Verfügung.

(nu): War der Auftritt am Sonntag Ihr erster in Trier? 

GM: Es war der zweite Auftritt hier, aber beim ersten haben wir vor ganz kleinem Publikum gespielt.

(nu): Eine durchsichtige Bühne vor einem alten römischen Stadttor – Wie hat Ihnen die Atmosphäre bei porta3 gefallen?

GM: Das war eine unglaubliche Kulisse. Ziemlich einmalig in Deutschland, wenn mann die ganze Geschichte und das mediterrane Flair dieses schönen regenfreien Sommerabends betrachtet und dies gleichzeitig mit vielen anderen Menschen genießen konnte.

(nu): Konnten Sie sich trotz all dem Stress einmal die Stadt anschauen und ein bisschen entspannen? 

GM:  Ich hätte gerne mehr Zeit gehabt. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht das letzte Mal hier war.

(nu): Können Sie sich vorstellen das Konzert im nächsten Jahr zu wiederholen? 

GM: Das kann ich mit super vorstellen. Ich weiß nur nicht, ob die Trierer dann schon wieder Lust haben. (lacht)

Auch, wenn nach einem ersten Resümee noch nichts konkret feststeht, können sich die Veranstalter eine Wiederholung des porta3 Festivals im nächsten Jahr vorstellen. Die Trierer hätten sicher Lust auf eine Fortsetzung der Veranstaltung.

One thought on “Das porta^3 Festival begeistert!

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