Gesänge und Lesung aus Dantes „Göttlicher Komödie“ – Zweitägige Lectura Dantis an der Universität Trier

16 Okt

157 PlakatLDUniTrier23.24.2015Zum 750. Geburtstag des bedeutendsten italienischen Dichters, Dante Alighieri, findet am 23. und 24. Oktober eine zweitägige Lectura Dantis an der Universität Trier statt. Die Lectura Dantis gilt in Italien als der Inbegriff von Kultur und Bildung. Es handelt sich dabei um das öffentliche Rezitieren und Kommentieren der Werke von Dante Alighieri, Italiens Nationaldichter und Vater des Italienischen als Literatursprache.

Dantes „Divina Commedia“ (Göttliche Komödie)  gehört zu den größten Werken der Weltliteratur und schildert Dantes Vision seiner Jenseitswanderung durch Hölle, Fegefeuer und Paradies. Am Freitag beschäftigt sich das Programm mit dem Teil der Reise, der von Vergil begleitet wird. Am Samstag geht es um die Erscheinung Beatrices und die durch sie begleitete Reise bis zur Rückkehr in die irdische Existenz.

Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Mara Onasch (Romanistik der Universität Trier), die die Gesänge mit einer kurzen wissenschaftlichen Hinführung kommentieren und anschließend im italienischen Original szenisch rezitieren wird. Der verstorbene Trierer Romanist Hartmut Köhler hat eine vielbeachtete Prosaübersetzung geliefert, die für das deutsche Publikum kongenial in die einzelnen Gesänge einführt. Studierende der Universität und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Laura Simonis werden sie in den entsprechenden Auszügen vor der italienischen szenischen Rezitation von Dr. Mara Onasch vorlesen. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Trierer Dirigent und Komponist István Dénes. Gor Arsenyan singt an beiden Tagen die Tenorparts, am Samstag führt die Trierer Studentin Giuseppina De Giosa die Sopranteile aus.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Universität Trier mit dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart.

Der Eintritt ist frei. Beginn ist am 23. Oktober um 16.30 Uhr und am 24. Oktober um 10.30 Uhr, jeweils im Audimax der Universität Trier.

Mit Material der Pressestelle der Universität Trier

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