Zum Nachtisch Politik – Udo Köhler, CDU

18 Jan

Im Rahmen der Veranstaltung „Zum Nachtisch Politik“ lädt die Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde (ESG) seit 2009 Politiker zu Fragerunden mit Studierenden in die Universität ein. Die teilnehmenden Politiker haben 10 Minuten Zeit um sich selbst vorzustellen und drei Leitfragen zu beantworten, bevor sie sich den Fragen der Studierenden stellen müssen. Versüßt werden die halbstündigen Fragerunden durch Süßspeisen, die vom Studiwerk serviert werden. 

UdoKöhlerAm 18. November war Udo Köhler bei der ESG zu Gast. Seit seiner Schulzeit ist der
52 Jahre alte Architekt mit der politischen Landschaft in Trier verwurzelt. Nachdem er sich als Stadtschülersprecher für eine reibungslose Umsetzung des als „Ringtausch“ bezeichneten Gebäudetausches von Universität, Hochschule und BBS engagierte, trat er der Jungen Union bei und war schnell von der politischen Arbeit bei der CDU vereinnahmt. Nun möchte der Vorsitzende der Trierer Stadtratsfraktion der Christdemokraten erstmals in den Landtag einziehen.

Da er als Neuling in den Landtag einziehen wird, möchte Udo Köhler den anwesenden Studierenden in der Fragerunde keine hochtrabenden Versprechungen machen. Trotzdem sieht er vor allem an der Universität viele kleine Probleme, die sich leicht lösen lassen. So sieht der Christdemokrat neben der Beleuchtungs- auch die Parkplatzsituation als verbesserungswürdig an. Zudem würde die Universität nach der Meinung von Udo Köhler auch über 3 neue große Hörsäle verfügen. Ganz zu schweigen von einer besseren Grundausstattung.

Eine bessere Anbindung für Bürger und Studierende

Udo Köhler ist der Überzeugung, dass die meisten Probleme finanzieller Natur sind und sich durch eine bessere Verteilung der Landesgelder lösen lassen. So sei die Trierer IC-Anbindung an der Zuschussverweigerung der rot-grünen Landesregierung gescheitert, da diese sich weigerte den Betrieb der für die Bahn defizitären Bahnlinie zu bezuschussen.

Auch eine bessere Vernetzung für die Studierenden des Landes Rheinland-Pfalz steht auf Udo Köhlers ToDo-Liste für den Landtag. So möchte der Stadtratsabgeordnete sich in Mainz für bessere Internetangebote der Universitäten stark machen. Das Onlineangebot von Lehrmaterial und Büchern soll aufgestockt und die Wi-Fi-Abdeckung in den Hochschulen verbessert werden. Auch das ÖPNV-Angebot habe noch Ausbaubedarf. So sollten alle Studierenden in Rheinland-Pfalz mit ihrem Semesterticket alle Universitäten im Land und der QuattroPole (Trier, Metz, Luxemburg, Saarbrücken) erreichen können.

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