Tunk ein! – Großstadtfeeling in Trier

20 Mai

von Marie Baum und Raphael Zingen

Die erste Dounkin Donuts Filiale eröffnete in Trier, und damit die erste in Rheinland-Pfalz, ihre Pforten. Auch wir konnten dem Trend nicht wiederstehen und berichten nun an dieser Stelle, wie alle anderen Stadtmedien auch, von den Erlebnissen, die uns der Besuch in der Filiale des amerikanischen Feinbäckers bereitete.

Je näher wir dem Kornmarkt kommen, desto höher wird die Dichte von mit orange-pinken Boxen beladenen Menschen jeden Alters. Irgendwas scheint hier neu zu sein und das Interesse sämtlicher Besucher der Innenstadt auf sich zu ziehen. Dank der verheißungsvollen Erzählungen unserer Kommilitonen und einer zielgerichteten Recherche im Voraus wussten wir bereits von der Eröffnung des neuen Cafés und des zu erwartenden Besucherandrangs. Voller Erwartungen begeben wir uns gegen 19 Uhr, ausgestattet mit leerem Magen, großem Interesse und einem gut gefüllten Portemonnaie begeben wir uns zu dem Zielobjekt. Während ringsherum schon die Vorbereitungen zum Hochklappen der Bürgersteige getroffen, herrscht in der Filiale noch großer Andrang. Zeit die Diätpläne den Wind zu schießen und eine sechser-Box mit den kunterbunten Leckereien zu bestellen. Nun hilft das bereits erwähnte prall gefüllte Portemonnaie, denn günstig sind die Donuts nicht. Ein einzelner kostet XXX, für die etwas günstigere Box bezahlen wir XXX. Dafür ist die Arbeit hinter der Theke perfekt durchorganisiert, was bei neueröffneten Cafés nicht oft der Fall ist. Nachdem man für seine Bestellung bezahlt hat, kann man sich von den gefühlten hundert angebotenen Zuckerkringeln einige aussuchen. Bei der Auswahl helfen große Menükarten und eine Broschüre, die an der Kasse bereitgestellt wird. Diese verstärkt den Eindruck, dass es sich bei der DD-Filiale um exterritoriales Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika handelt. Die Karte ist komplett in englischer Sprache gedruckt und bietet neben den Donouts auch Bagels, Kaffee und weitere Snacks an.

Wie viele andere der Kunden auch lassen wir die gemütlich aussehenden Bänke in dem Geschäft links liegen und futtern uns draußen in der Sonne durch das schokoladig-erdbeerig-vanillige Backwerk. Zuckerschock.

Unser Geheimtipp: Besonders gut schmeckten uns der Himbeer-Vanille und der Frosted Vanilla, alle Sorten konnten wir leider nicht durchprobieren. Am Besten macht ihr euch euer eigenen Bild und findet eure Lieblingssorte.

Zum Schluss stellen sich uns aber noch einige Fragen, die es zu klären gilt: Gibt es den „Trierer Donout“ auch wirklich nur in Trier oder wird er in Berlin einfach als „Berliner“ angeboten? Und: Wann kommen endlich Starbucks und Vapiano nach Trier?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *