Umfrage zur Landtagswahl – Matthias Schneider, FREIE WÄHLER

11 Mrz

Für unsere letzte Print-Ausgabe haben wir eine kurze Liste mit Fragen an die Direktkandidaten des Wahlkreis 25, Trier geschickt. In den kommenden Tagen werden wir noch einmal alle Antworten, die uns erreicht haben, online veröffentlichen. 

Was verbindet Sie besonders mit Trier?

Ich bin in Trier geboren und in der Nähe aufgewachsen. Trier ist für mich die lebenswerteste Stadt, die ich kenne. Ich gründete hier nicht nur mein Unternehmen, sondern habe auch viele Freunde und Bekannte in Trier und der Region.

Welches ist Ihr wichtigstes politisches Ziel, das Sie im Landtag verwirklichen möchten? 

Ich möchte die Region insbesondere im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich voranbringen. Meine Erfahrungen, die ich als Unternehmer in der IT-Branche gesammelt habe und mein großes Interesse im kulturellen Bereich möchte ich gerne in die Landespolitik einbringen.

Die Verkehrsanbindung und die Breitbandinternetstruktur der Stadt spielen eine große Rolle um den Standort Trier attraktiver zu machen und um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Warum sollten gerade junge Menschen Ihre Partei wählen?

Egal ob jung oder alt – Die Freien Wähler sind in erster Linie für die Bürger da. Ideologie und Lobbyismus spielen bei uns keine Rolle. Wir wollen eingefahrene Wege aufbrechen und neuen Wind in die Landespolitik bringen. Die Freien Wähler sind auf kommunaler Ebene in 40 Prozent der Stadt- und Gemeinderäte vertreten und haben so ein besonderes Verhältnis zu den Menschen vor Ort.

Jungen Menschen möchte ich eine besonders gute Ausbildung zukommen lassen und sie zu der Unternehmensgründung vor Ort motivieren und sie bei dem Aufbau ihrer Startups unterstützen. Zudem sollten alle Studierende den gleichen Anspruch auf Bafög haben, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Studierenden, die sich ehrenamtlich engagieren, möchte ich auch eine stärkere Förderung zukommen lassen.Zudem müssen die Zugangsbeschränkungen für Studiengänge drigend reformiert oder ganz abgeschafft werden.

Zum Schluss eine persönliche Frage: Wer ist Ihr größtes politisches Vorbild?

Zoran Đinđić – Für mich einer der mutigsten Politiker. Er hat offen gegen das Unrechtsregime in Serbien gekämpft. Bereits in seiner Studienzeit lehnte er sich gegen das Regime in seinem Heimatland auf und wurde deshalb verhaftet. Er lies sich jedoch nicht endmutigen und kämpfte weiter. 2003 wurde er Opfer eines politisch motivierten Mordanschlags.

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