Zum Nachtisch Politik – Tobias Schneider, FDP

19 Jan

Im Rahmen der Veranstaltung „Zum Nachtisch Politik“ lädt die Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde (ESG) seit 2009 Politiker zu Fragerunden mit Studierenden in die Universität ein. Die teilnehmenden Politiker haben 10 Minuten Zeit um sich selbst vorzustellen und drei Leitfragen zu beantworten, bevor sie sich den Fragen der Studierenden stellen müssen. Versüßt werden die halbstündigen Fragerunden durch Süßspeisen, die vom Studiwerk serviert werden. 

FullSizeRenderTobias Schneider freut sich sehr über das Tiramisu, dass es als Versüßung bei der Fragegrunde mit dem FDP-Politiker gibt. Der ursprünglich aus Brandenburg stammende 29 Jährige zog 2004 für sein Studium der Politikwissenschaften und Geschichte nach Trier und fühlt sich heute als voll integrierter Rheinland-Pfälzer. Bereits vor seinem Studium entschied sich Tobias Schneider für einen Eintritt in die FDP, da auch für ihn die gelebte Liberalität der Freidemokraten das höchste Gut ist.

Politisch aktiv ist Tobias Schneider auch, da er sein Lebensumfeld aktiv mitgestalten möchte und „nicht nur daneben sitzen will“. Viele Studierende der Uni kennen ihn noch aus dem Studierendenparlament und dem Senat, wo er viele Jahre lang aktiv war. Seit acht Jahren ist der Freidemokrat Leiter des Kreisverbandes seiner Partei und sitzt seit den letzten Wahlen auch der FDP-Stadtratsfraktion vor.

Neben vielen anderen Themen möchte sich Tobias Schneider für eine neue, aktive Gründerinitiative im Land stark machen. Er habe schon viele junge Leute mit guten Geschäftsideen kennen gelernt, die sich letzten Endes aufgrund vieler Bedenken gegen die Gründung eines eigenen Unternehmens entschieden haben. Um das Unternehmertum unter jungen Leuten attraktiver zu machen, braucht es nach der Meinung von Tobias Schneider nicht nur eine finanzielle Förderung. Vielmehr ist eine ideelle Förderung von Bedeutung. Neben Netzwerken, in denen sich Jungunternehmer mit erfahrenen Kollegen austauschen können, sei ein Betreuungssystem von Nöten, das die jungen Gründer durch den Behörden- und Bankendschungel begleitet. Selbst wenn das eigene Unternehmen scheitert, sollten junge Gründer nicht als Versager abgestempelt werden.

Insbesondere für die Probleme und Bedürfnisse von Studierenden hat Tobias Schneider aufgrund seines großen Engagements in der Hochschulpolitik ein gutes Gefühl. Er möchte sich mit seiner Partei vor allem für eine bessere Finanzierung der Hochschulen einsetzen, damit die bestehenden Studienangebote besser betreut werden können. Auch sonstige Angebote und Initiativen der Universitäten möchte der Freidemokrat finanziell besser ausstatten. Die meisten Studierenden würden das Bundesland nach dem abgeschlossenen Bachelor-Studiengang wieder verlassen anstatt sich vor Ort ein Leben aufzubauen. Zur Stärkung des Landes möchten Tobias Schneider und seine Partei mehr junge Menschen bereits in der Universität zum Bleiben in Rheinland-Pfalz ermutigen.

Artikel: Raphael Zingen

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